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Immer mehr Plastik landet in unseren Weltmeeren, jetzt haben österreichische Forscher auch Mikroplastik im menschlichen Körper gefunden! Wie das Plastik da hinkam und was wir dagegen tun könnt erklären wir euch hier!

Wir zwei haben heute Morgen einen Artikel gefunden, der meint, dass Plastik jetzt schon im Körper vorkommen kann. Man weiß ja, dass wir gerade ein Problem mit Plastik haben, aber so schlimm schon?! Wir haben uns für dich schlau gemacht!

Mittlerweile ist es soweit, dass ca. dreizehntausend Plastikteilchen pro m² im Meer schwimmen. Es ist sogar schon die Rede von einem 7. Kontinent: der Plastikkontinent. Dieser Plastikkontinent umfasst eine Fläche von 3,4 Millionen km²! Das ist die zehnfache Größe von Deutschland!

Da ist es kein Wunder, dass das Plastik nicht nur im Wasser bleibt, sondern auch im menschlichen Körper ankommt! Denn wie österreichische Forscher herausgefunden haben, kann Mikroplastik sich auch bei uns im Körper ansammeln.

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(c) bz-berlin (Foto: AFP)

Doch was ist eigentlich Mikroplastik?
Als Mikroplastik beschreibt man Plastikpartikel, die kleiner als fünf Millimeter sind. Solche Plastikpartikel wurden auch in Stuhlproben von manchen Testpersonen der österreichischen Studie gefunden.

Doch woher kommt das Plastik? Plastik kommt in vielen alltäglichen Produkten, die wir konsumieren, vor. Zum Beispiel in Cremes, Zahnpasten oder Shampoos. Die Testpersonen der österreichischen Studie sollten ein Ernährungstagebuch führen, bei dem herauskam, dass die meisten von ihnen auch Fisch und Meeresfrüchte konsumieren. Jedoch sind sich die Forscher noch nicht sicher, ob es ein Zusammenhang zwischen der Ernährung und dem im Körper gefundenen Plastik steht.

Man kann jedoch sagen, dass wir immer mehr Plastik zu uns nehmen, sei es durch Nahrung oder über ganz normale Alltagsprodukte. Man weiß nicht, ob und wie stark die Folgen für den Menschen schädlich sind. Klar ist, dass die Chemikalien im Plastik, wie beispielsweise Weichmacher, meist gefährlich sind. So kann es zu gravierenden Gesundheitsschäden kommen. Möglicherweise können Allergien, Krebs oder Herzerkrankungen entstehen. Bei den Tieren hat das Plastik eine gravierende Folge. So weiß man, dass ca. 1,1 Millionen Tiere durch Plastik sterben. Sie halten es meist für potenzielle Nahrung und verenden an dem für sie unverdaulichen Plastik.

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Doch was kannst du also Einzelperson dagegen machen?
Wir müssen anfangen Plastik zu vermeiden! Mit vielen kleinen und einfachen Umstellungen kann jeder von uns, auch DU, eine Menge Plastik sparen. Deshalb stellen wir dir unsere besten „Plastik-Spar-Vorschläge“ vor!

1)Plastiktüten vermeiden

Sicherlich hast du es schon oft gehört, jedoch ist es wirklich effektiv auf die Plastiktüten zu verzichten. Chile hat sogar angefangen Plastiktüten zu verbieten. Du kannst einfach einen Beutel benutzen.

2)Plastikflaschen vermeiden

Dieser Tipp ist auch super schnell umgesetzt! Versuche einfach ein eigenes Gefäße zu verwenden, wenn du zum Beispiel einen Kaffee kaufst, kannst du meist einen eigenen Becher verwenden. Bei manchen Geschäften zahlst du sogar weniger, wenn du deinen eigenen Becher mitbringst. Also nicht nur gut für die Umwelt, sondern auch gut für deinen Geldbeutel!

3)Pflegeprodukte mit Plastik vermeiden

Auch wenn es komisch klingt, ist, wie bereits erwähnt, in vielen Produkten Mikroplastik enthalten. In Cremes, Seifen und Make-Up befinden sich meist die kleinen Plastikpartikel. Es ist schwer diese zu vermeiden, jedoch könntest du die Inhaltsstoffe kontrollieren. Auch können dir Apps helfen, wie die App „Beat the Microbead“. Diese hilft dir, durch scannen des Barcodes zu kontrollieren, ob Mikroplastik oder andere schädliche Stoffe enthalten sind.

Abschließend kann man sagen, dass wir einfach anfangen müssen das Plastik bewusst zu benutzen. Du musst wissen, was das Plastik mit unseren Planeten machen kann. Denn wenn jetzt schon Plastik im menschlichen Organismus befindet, müssen wir alle anfangen umzudenken!

Abgesehen von der kleinen Menge, […] gibt es jedes Stück Plastik, das jemals hergestellt wurde, immer noch. - Captain Charles Moore, 1997

Gehab dich wohl!

Max und Gianluca